“Geht nicht, gibt´s nicht”: Betriebsbesichtigung bei der Firma Feldmann Metall & Schmiedekunst GmbH

Ein neuer Firmenbesuch hat Landrat Matthias Dießl diesmal nach Langenzenn zur Firma Feldmann geführt. Begleitet wurde er von Langenzenns zweitem Bürgermeister Erich Ammon.

Gegründet 1977, ist Feldmann mittlerweile ein Familienunternehmen in der dritten Generation. Als einer der führenden Hersteller von Metallprodukten der Bauzulieferindustrie ist Feldmann in ganz Europa aktiv.

Mit einem klaren Kundenversprechen für hohe Qualität hat Hannes Feldmann 1977 seinen Schmiedeeisen-Großhandel mit fünf Mitarbeitern in Fürth gegründet. Schnell zeigte sich, dass das Konzept bei Fachunternehmern, Architekten und dem Metallbauhandwerk sehr gut ankam. Im Jahr 1978 stiegen die Söhne Hans und Norbert Feldmann in das Unternehmen ein. Und so wuchs die Firma Feldmann weiter – in der Fläche sowie im Sortiment.

Im Jahr 1992 erfolgte ein weiterer wichtiger Entwicklungsschritt für das Unternehmen. Mit der Einführung eines kompletten Edelstahl-Sortiments wurden erfolgreich die Weichen für die Zukunft gestellt. Im Laufe der letzten Jahre baute das Unternehmen das Produktsortiment kontinuierlich von anfangs etwa 300 Artikeln auf über 7000 Artikel aus. Auch heute wird noch intensiv an neuen Produkten gearbeitet.

Sonderanfertigungen, etwa handgeschmiedete Produkte aus Schmiedeeisen, sind seit jeher ein Spezialgebiet von Feldmann. Schon damals entstand der Satz “Geht nicht, gibt´s nicht” der bis heute die Mentalität des Familienunternehmens prägt.

Die Geschäftsführer zeigten Landrat Matthias Dießl und 2. Bürgermeister Erich Ammon die verschiedenen Unternehmensbereiche bei einem Rundgang. Auch berichteten sie, wie die Firma immer erfolgreicher wurde: Der gute Ruf als Hersteller und zuverlässiger Partner der metallverarbeitenden Handwerksbetriebe verbreitete sich im Laufe der Jahre weit über Franken hinaus. So konnte auch der Vertrieb in den letzten Jahren deutlich ausgebaut werden. In den 2000er Jahren gründete Feldmann zudem Verkaufsbüros in Österreich und der Schweiz. Seit 2015 steht Feldmann-Kunden ein moderner Online Shop zu Verfügung.

Der Landrat erkundigte sich, ob sich das Unternehmen auf bestimmte Bereiche spezialisiert hat. Heute ist Feldmann auf Sonderanfertigungen jeglicher Art, etwa handgeschmiedete Artikel aus Edelstahl, Kupfer und Eisen spezialisiert, wie die Firmenchefs berichteten. Im Trend sind derzeit Ganzglasgeländer, welche eine sehr hohe Transparenz bieten.

Innovationen sind für Feldmann ein wichtiger Wettbewerbsfaktor. Seit 2016 beschäftigt sich das Unternehmen intensiv mit der Entwicklung eines neuartigen Eckverbindungssystems für Messestände und Displays namens CORNECT® Exhibition. Die CORNECT® Technologie verbindet anhand integrierter Schnellspanner Aluprofile schnell, fest und wiederlösbar. Mittels Magnetsystem werden die Messewände kinderleicht am Rahmen fixiert. Sämtliche Messemöbel können so werkzeuglos in wenigen Minuten auf- und abgebaut werden. Das innovative System erhielt bereits den iF Design Award 2018, den German Design Award 2019 und verhalf der Marke CORNECT® INOX zu einem furiosen Start.

Feldmann ist ein Ausbildungsbetrieb. Aktuell werden dort Handelsfachpacker und ein Groß- und Außenhandelskaufmann ausgebildet. Außerdem ermöglicht das Unternehmen in Zusammenarbeit mit dem Berufs-Förderungs-Zentrum Schülern, ihre Ausbildung zu absolvieren. Derzeit beschäftigt die Firma rund 75 Mitarbeiter. Viele davon halten dem Unternehmen schon lange die Treue.

Die Firma will in Zukunft die Lagerkapazitäten sowie den Kundenstamm in Nord- und Westeuropa noch stärker ausbauen. In der Realisierung ist ein neues Lager-/Logistikzentrum und in der Planung ein 20 Meter hohes, automatisiertes Hochregallagersystem für Aluminiumprofile.

Landrat Matthias Dießl und 2. Bürgermeister Erich Ammon wünschten dem Unternehmen auch für die Zukunft viel Erfolg und bedankten sich für den Rundgang.

Offizielle Pressemitteilung vom Landkreis Fürth


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